Whitelabel für Marken und Händler
Whitelabel wird meist als Agenturprodukt dargestellt. Für große Händler ist die Logik eine andere und in mancher Hinsicht sogar stärker: Sie erzeugen die Impressionen bereits – nur werben sie derzeit für einen anderen Namen.
Die Ausgangslage
Ein Händler mit erheblichen Shopping-Ausgaben erzeugt monatlich Millionen Impressionen, jede mit einer „Von“-Zeile. Unter einer fremden CSS setzt jede einzelne dieser Impressionen den Namen eines Anbieters unter Ihr Produkt. Unter Ihrer eigenen steht dort Ihr Name.
Für eine Marke, die echtes Geld in Bekanntheit investiert, ist das ein Kanal, den sie längst besitzt – und derzeit verschenkt.
Doppelte Markenpräsenz auf der Ergebnisseite
Ihr Produkteintrag trägt bereits Ihren Händlernamen. Kommt Ihre Marke in der Attributionszeile hinzu, erscheint Ihr Name zweimal in derselben Anzeige – an einer Position, die kein Wettbewerber kaufen kann. Auf einer Ergebnisseite, auf der sechs Händler um dasselbe Produkt konkurrieren, macht das bei der Erinnerungswirkung einen echten Unterschied.
Das ist einer der wenigen Zugewinne an Markensichtbarkeit im Performance-Marketing, der pro Impression nichts kostet und nicht überboten werden kann.
Die Klicks kommen zu Ihnen zurück
Der Anteil der Shopping-Klicks, der auf den Attributionslink entfällt, verlässt derzeit Ihre Anzeige und landet auf der Vergleichsseite eines Dritten – häufig einer, die auch Ihre Wettbewerber listet. Mit Ihrer eigenen CSS landen diese Besucher auf einer Seite, die Sie kontrollieren.
Was es einen Händler kostet
Dieselbe Plattformgebühr wie für eine Agentur – bei einem deutlich größeren Impressionsvolumen. Für einen Händler mit Shopping-Ausgaben im Bereich von mehreren zehntausend Euro pro Monat rechtfertigt allein das Branding-Argument die Kosten um ein Vielfaches, noch bevor der CPC-Vorteil hinzukommt.
Was es nicht löst
Eine eigene CSS ändert nichts an Ihren Auktionsbedingungen – die sind gesetzlich für jede CSS gleich. Sie verbessert Ihren Feed nicht und verringert auch nicht Ihre Abhängigkeit von Google. Sie ändert, wessen Name unter der Arbeit steht, für die Sie ohnehin bezahlen.