Aktionen und Sonderpreise

Aktionen und Sonderpreise

Ein Rabatt berührt gleich die beiden empfindlichsten Punkte eines Feeds: den Preis und dessen Übereinstimmung mit der Landingpage. Die meisten Ablehnungswellen in der Aktionssaison gehen auf eine einzige falsch ausgewiesene Promotion zurück, die sich durch den ganzen Katalog zieht.

Die beiden Felder

Behalten Sie price als regulären Preis bei und tragen Sie den reduzierten Betrag in sale_price ein. Überschreiben Sie price nicht mit dem Rabattpreis: Dadurch geht die durchgestrichene Darstellung verloren, und der Referenzpreis wird zurückgesetzt, anhand dessen Google beurteilt, ob eine spätere „Aktion“ echt ist.

sale_price_effective_date enthält den Zeitraum als Start- und Endzeitstempel. Wird er gesetzt, beginnt und endet die Aktion von selbst – das ist der Unterschied zwischen einer Kampagne, die um Mitternacht endet, und einer, die endet, wenn jemand daran denkt.

Wo es schiefgeht

  • Die Landingpage zeigt den Aktionspreis, der Feed noch den regulären Preis – oder umgekehrt. Beides sind Abweichungen.
  • Die Aktion startet auf der Website um 00:00 Uhr und im Feed erst beim nächsten geplanten Abruf, sodass ein Zeitfenster entsteht, in dem beide nicht übereinstimmen.
  • sale_price ist höher als price, was abgelehnt wird.
  • Ein dauerhafter „Aktionspreis“, der nie zum regulären Preis zurückkehrt – Google wertet ihn als regulären Preis und kann ihn beanstanden.

Am sichersten ist die Reihenfolge: erst der Feed, dann die Website, mit einem Abstand, der größer ist als Ihr Feed-Abrufintervall. Eine Website, die vor dem Feed reduziert, erzeugt eine Abweichung in genau der Richtung, die zu Ablehnungen führt.

Händleraktionen sind etwas anderes

Der Aktionsfeed, der Angebote wie „20 % Rabatt“ oder „Gratisgeschenk beim Kauf“ enthält, versieht Ihre Anzeigen mit einem Sonderangebots-Hinweis und wird getrennt vom Produktfeed übermittelt. Das lohnt sich: Der Hinweis ist eines der wenigen sichtbaren Unterscheidungsmerkmale in einer Shopping-Zeile – und er kostet nichts.

Disziplin in der Hochsaison

  1. Erhöhen Sie die Abruffrequenz des Feeds vor dem Aktionszeitraum, nicht währenddessen.
  2. Hinterlegen Sie die Aktion im Feed mit einem zukünftigen Gültigkeitsdatum, statt sie erst zum Startzeitpunkt live zu schalten.
  3. Kontrollieren Sie die Zahl der Ablehnungen am ersten Tag stündlich, nicht täglich.
  4. Halten Sie den Rückweg bereit: Ein bereits gesetztes Enddatum ist besser als eine manuelle Rücknahme um 2 Uhr nachts.

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