Was Whitelabel-CSS ist
Whitelabel-CSS bedeutet: Der Comparison Shopping Service, über den Ihre Kunden werben, trägt Ihren Namen, Ihre Domain und Ihre Identität – während jemand anderes Zertifizierung, Infrastruktur und Compliance dahinter betreibt.
Der eine Satz, aus dem alles folgt
Jede europäische Shopping-Anzeige trägt unter dem Produkt einen kleinen Hinweis: „Von“ und den Namen des Comparison Shopping Service, der sie ausgeliefert hat. Ohne Whitelabel steht in den Anzeigen Ihrer Kunden „Von Cobiro“ oder „Von Producthero“. Mit Whitelabel steht dort der Name Ihrer Agentur.
Das ist der einzige Unterschied in der Anzeige selbst – und jeder weitere Unterschied folgt daraus: das Branding, die Kundenbeziehung, der Traffic auf die Vergleichsseite und die Frage, ob ein Kunde direkt zum Anbieter wechseln kann.
Whitelabel versus Weiterverkauf
| Was sich unterscheidet | Weiterverkauf | Whitelabel |
|---|---|---|
| Anzeigenhinweis | Der Name des Anbieters | Ihr Name |
| Traffic auf die Vergleichsseite | Geht an den Anbieter | Geht an Sie |
| Kunde kann direkt wechseln | Ja, mit wenigen Klicks | Nur, wenn er Sie verlässt |
| Wem gehört die CSS | Dem Anbieter | Ihnen, auf dessen Infrastruktur |
| Einrichtung | Sofort | Ein bis vier Wochen |
Was der Anbieter tatsächlich übernimmt
Die schwierigen und regulierten Teile. Ein Whitelabel-Anbieter betreibt das CSS-Center-Konto, das unter Ihrer Marke registriert ist, erstellt und befüllt die von Google geforderte Preisvergleichs-Website, führt sie durch das Audit von Google und hält sie konform, während sich die Anforderungen ändern.
Sie erhalten eine funktionsfähige CSS mit Ihrem Namen, Ihrer Domain und Ihrem visuellen Auftritt – ohne selbst zum Unternehmen zu werden, das eine Preisvergleichsseite betreibt.
Die Preisvergleichs-Website ist weder optional noch reine Kosmetik. Google zertifiziert keine CSS ohne eine funktionierende Website mit echten Angeboten echter Händler. Sie ist der häufigste Grund, warum ein Whitelabel-Start ins Stocken gerät.
Für wen es sich eignet
- Agenturen, die Google Shopping für rund zehn oder mehr E-Commerce-Kunden betreuen.
- Hosting- und E-Commerce-Plattformanbieter, die CSS für ihre Händler mitliefern.
- Berater, die für alles, was sie betreuen, eine einheitliche Marke wollen.
- Große Händler und Marken, die lieber unter eigenem Namen werben als unter dem eines Dienstleisters.
Die Gemeinsamkeit: Die Arbeit leisten Sie ohnehin schon. Wenn Sie Ihre Shopping-Kampagnen heute über die CSS eines anderen steuern, ändert Whitelabel nur, wessen Name darauf steht und wer die Einnahmen behält.