Bilder, die die Zeile gewinnen

Bilder, die die Zeile gewinnen

Ein Shopping-Ergebnis ist eine Reihe nahezu identischer Produkte zu nahezu identischen Preisen. Das Bild leistet den größten Teil der Arbeit der Anzeige – gegen direkte Wettbewerber und in Thumbnail-Größe.

Zuerst die Regeln

Bevor es um Qualität geht, muss das Hauptbild überhaupt zugelassen werden. Es muss das verkaufte Produkt zeigen und nichts anderes: kein Werbetext, keine Badges, Rahmen, Wasserzeichen oder eingebrannten Overlays, keine Platzhalter oder generischen Grafiken und kein Bild einer anderen Variante.

Die Mindestgrößen betragen 100 x 100 Pixel für Nicht-Bekleidung und 250 x 250 Pixel für Bekleidung. Betrachten Sie diese Werte als Untergrenze, nicht als Ziel: Shopping-Platzierungen werden auf dem Desktop groß und in Lens noch größer dargestellt.

Was den Klick gewinnt

  • Füllen Sie das Bildfeld aus. Die häufigste Schwäche ist ein Produkt, das nur ein Drittel des Bildes einnimmt. In Thumbnail-Größe wirkt das wie ein kleineres Produkt und ein weniger seriöser Händler.
  • Klares, gleichmäßiges Licht. Harte Schatten und Farbstiche wirken amateurhaft neben der Studioaufnahme desselben Artikels bei einem Wettbewerber.
  • Ein einheitlicher Hintergrund. Weiß ist die sichere Standardwahl; wichtiger ist jedoch, dass Ihre Produkte wie eine Serie und nicht wie ein Sammelalbum aussehen.
  • Der wiedererkennbare Blickwinkel. Genau der Winkel, aus dem Käufer sich das Produkt vorstellen – denn nach diesem suchen sie.
  • Zusätzliche Bilder. Perspektiven, Größenverhältnisse, Details. Sie erscheinen nicht in der Ergebniszeile, tragen aber den Klick, sobald er erfolgt ist.

Vergleichen Sie Ihr eigenes Angebot mit der Zeile, in der es erscheint, nicht mit Ihrer Produktseite. Machen Sie Screenshots der Ergebnisseite für Ihre zehn wichtigsten Produkte und betrachten Sie diese nebeneinander. Das ist die schnellste sinnvolle Prüfung in diesem Kapitel.

Varianten brauchen ihr eigenes Bild

Ein blaues Hemd mit dem Foto des roten ist eine Abweichung: Es konvertiert schlechter, führt zu Rücksendungen und riskiert eine Ablehnung wegen fehlender Genauigkeit. Wenn Ihr Katalog Farben auf Variantenebene führt, braucht er auch Bilder auf Variantenebene.

Wo Generierung hilft

Neubelichtung, Freistellen des Hintergrunds und Nachschärfen sind korrigierende Eingriffe an Ihrer eigenen Aufnahme – und sie bringen bei einem Katalog, der auf dem Tisch fotografiert wurde, den größten Nutzen aus der Generierung. Das Produkt in einer Szene zu platzieren, gehört in die zusätzlichen Bilder und auf die Produktseite, nicht ins Hauptbild, wo die Genauigkeitsregeln am strengsten gelten. Das Kapitel zu Produktinhalten behandelt beides.

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