Woher unsere Zahlen kommen

Marketingstatistiken in dieser Branche überleben selten den zweiten Klick. Diese Seite listet die Zahlen auf, die wir auf cobiro.com zitieren, was jede einzelne tatsächlich misst und woher sie kommt – so können Sie jede Angabe selbst überprüfen.

Mehr Bilder, mehr Klicks

Auf unserer Startseite steht, dass Produktangebote mit mehr als einem Bild 76 % mehr Impressionen und 32 % mehr Klicks erhalten. Die Zahl stammt von Google selbst und wurde in der Ankündigung von Product Studio veröffentlicht: ein Vergleich von Shopping-Angeboten mit einem Bild gegenüber Angeboten mit mehreren. Sie misst Klicks, nicht Conversions, und genau deshalb geben wir sie auch als Klicks an. Die meisten Kataloge enthalten weiterhin nur ein Packshot pro Produkt – der Vorsprung steht also jedem offen, der echte Zusatzbilder hinzufügt. Die Zahl hat eine eigene Seite in diesem Leitfaden, auf der alle Einschränkungen ausbuchstabiert sind.

Zur Einordnung: Die seriösen Conversion-Zahlen in diesem Bereich liegen im einstelligen Bereich. Eine Untersuchung von eBay über 6,8 Millionen Angebote beziffert den Effekt besserer Fotos auf eine um 4,5 % höhere Verkaufswahrscheinlichkeit, und Metas eigene Schätzung für KI-Bildgenerierung auf der hauseigenen Werbeplattform liegt bei 7 % mehr Conversions. Wer als Anbieter zweistellige Conversion-Steigerungen allein durch Bildmaterial versprich, zitiert eine unkontrollierte Fallstudie und keine Messung.

Was ein Produktbild kostet

Die Kostenersparnis von 90 % ist ein Preislistenvergleich, den Sie in zehn Minuten selbst nachrechnen können. Ein professionelles Studio-Packshot kostet nach aktuellen veröffentlichten Preisen 39 bis 75 $, und Aufnahmen am Model oder Lifestyle-Fotografie liegen bei 200 bis 500 $ pro Shot, sobald Models, Sets und Retusche eingerechnet sind; soona veröffentlicht seine Preisliste offen. Auf der anderen Seite berechnen die Bildmodelle hinter Cobiro laut Googles veröffentlichten Preislisten nur wenige Cent pro generiertem Bild. Selbst wenn man mehrere Generierungen pro brauchbarem Bild und die Zeit für die Durchsicht einrechnet, liegt ein fertiges KI-Produktbild unter 5 $ – und das noch am selben Tag. Die vollständige Aufschlüsselung finden Sie auf einer eigenen Seite.

Amazon hat eine verwandte Zahl veröffentlicht: In Tests mit mobilen Sponsored Brands erzielten Lifestyle-Produktbilder eine um 40 % höhere Klickrate als klassische Packshots mit weißem Hintergrund. Dieselbe Einschränkung wie bei Googles Zahl: Klickrate, nicht Conversion.

Vollständige Attribute, mehr Suchanfragen

Googles Empfehlung für das Merchant Center ist eindeutig: Wenn Sie alle relevanten Attribute angeben, steigen die Chancen, dass ein Produkt bei den passendsten Suchanfragen erscheint. Farbe, Material, Größe, Kategorie: Jedes Feld, das der Feed leer lässt, ist eine Suchanfrage, für die das Produkt nicht infrage kommt. Das ist der Mechanismus hinter der Attribut-Anreicherung – in Googles eigenen Worten. Auch die Abdeckungsmessung hat eine eigene Seite.

Die Attribut-Abdeckung ist zudem die seltene Kennzahl, die Sie an einem Nachmittag am eigenen Katalog messen können: der Anteil der Produkte mit ausgefüllten Angaben zu Farbe, Material, Größe und Kategorie, gemessen an allen Produkten im Feed. Zählen Sie einmal vor und einmal nach der Anreicherung, und Sie haben einen Vorher-Nachher-Vergleich, den niemand bestreiten kann.

Warum Menge mehr bringt als Perfektion

Die Creative-Benchmarks 2026 von Motion, basierend auf 1,3 Milliarden Dollar getrackter Meta-Ausgaben über 550.000 Anzeigen, zeigen: nur 5 bis 8 % der Anzeigen werden zu Gewinnern – und schlichte Creatives aus Produktbild und Text gewinnen etwas häufiger als hochwertig produzierte. Die Werbetreibenden, die Gewinner finden, testen einfach mehr Creatives, und was das Testen begrenzt, sind die Kosten pro Bild.

In dieselbe Richtung weist NCSolutions: Das Unternehmen hat rund 450 Kampagnen aus dem Konsumgüterbereich gegen Kaufpanels gemessen und 49 % des Umsatzzuwachses dem Creative selbst zugeschrieben – mehr als Reichweite, Targeting und Aktualität zusammen.

Zahlen, die wir bewusst nicht verwenden

  • „75 % der Käufer verlassen sich auf Produktfotografie.“ Die am häufigsten zitierte Bildstatistik im Netz stammt aus einem Fachartikel, der weder Umfrage noch Stichprobe noch Jahr nennt. Jede Quellenangabe führt in dieselbe Sackgasse.
  • „3D-Inhalte konvertieren 94 % besser.“ Ein einzelner Social-Media-Beitrag aus dem Jahr 2020, der Käufer, die sich freiwillig mit 3D-Inhalten beschäftigten, mit allen anderen verglich. Gemessen wird damit die Kaufabsicht, nicht der Inhalt.
  • Fallstudien ohne Namen. Ein „+157 % Conversion“ ohne Händler, ohne Methode und ohne Kontrollgruppe ist eine Anekdote. Wir zitieren lieber eine kleinere Zahl mit einer Quelle, die Sie anklicken können.

Sollte eine Zahl auf dieser Seite nicht mehr zutreffen oder ein Link nicht mehr funktionieren, sagen Sie es uns – wir korrigieren es. Der Sinn dieser Seite ist, dass Sie uns nichts einfach glauben müssen.

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